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Eine Reise von helfenden Händen unterstützt

Deutschland/Mongolei — 26.07.2011 - 27.07.2011

Endlich, nach dem Mount Everest an Herausforderungen und Vorbereitungen, ist der Tag der Abreise gekommen. Um 6:00 Uhr kriechen wir aus unseren warmen Betten, ziehen unsere Reisekleidung an, checken noch mal die Reisedokumente und werfen einen letzten prüfenden Blick in jedes Zimmer. Nichts vergessen. Dann schleppen wir insgesamt sechs große Ortlieb Seesäcke, eine Zarges Box und ca. 50 Kg Handgepäck vor das Haus. Unser Freund Pfleidi, der uns zum Beginn einer großen Reise schon seit vielen Jahren zum Flughafen oder Bahnhof fährt, hat gestern Abend sein Auto bei uns abgestellt. Eigentlich sollte ich es schon an diesen Abend Probeladen, jedoch waren wir gestern Nacht zu müde.

„Und das soll alles in das Auto rein?“, wundern sich meine Eltern, die auch schon so früh aufgestanden sind, um sich von uns zu verabschieden. Nachdem ich fünf der sechs ca. 27 Kilogramm schweren Säcke und die Aluminiumbox in den Kombi geschlichtet habe, ist er bis zum Rand voll. „Und wo willst du den Seesack noch verstauen?“, fragt Tanja auf das große verwaiste Gepäckstück deutend. „Wenn ich das nur wüsste“, antworte ich vor Anstrengung wild schnaufend. Im Laufe der vielen Reise- und Expeditionsjahre habe ich mich zu einem waren Schlicht- und Verpackungsspezialisten entwickelt und bisher immer alles untergebracht. Diesmal allerdings bin ich dem Verzweifeln nahe. „Hätte doch gestern Nacht Testladen sollen“, meine ich und starte einen neuen Versuch. Mittlerweile verstreicht die Zeit. Unter Druck geraten versuche ich den Seesack mit meinen Füßen zwischen die Zargesbox und Autodach zu stopfen, doch auch rohe Gewalt bringt mich nicht weiter. „Wir müssen umladen. Vielleicht sollten wir die sperrige Aluminiumbox dalassen und den Inhalt in einen weiteren Seesack packen?“, schlage ich vor. „Ich weiß nicht. Wir brauchen doch die Box um in der Jurte unsere Wertsachen abschließen zu können“, erinnert mich Tanja. Erneut starte ich einen Versuch den Seesack mit geballter Kraft in die zu schmale Lücke zu quetschen. Während ich diesmal ziehe schiebt Tanja und siehe da, plötzlich bewegt sich das Ding und wir drücken es hinein. „Würde mich nicht wundern wenn sich das Autodach nach außen beult“, meine ich scherzhaft. Zwischen unseren Füßen und in einigen Lücken finden wir noch Raum für zwei ca. je 15 Kg schwere Tagesrucksäcke, zwei Laptop-, zwei Kamera-, eine Satellitentelefon- und Objektivtasche.

Mittlerweile sind auch Pfleidi und seine Frau Jessy gekommen. Wir verabschieden uns von meinen Eltern und Jessy. Meine Mutter drückt mich ganz fest. „Passt auf euch auf und kommt bitte gesund wieder“, sagt sie leise. „Machen wir“, antworte ich zuversichtlich. Die Fahrt nach Frankfurt verläuft ohne jeglichen Stau. Pünktlich erreichen wir den Flughafen. Pfleidi, der uns gefahren hat, hilft uns die 180 Kg Ausrüstung plus ca. 50 Kg Handgepäck zum Schalter der Air China auf drei Gepäckwägen zu rollen. Wir sind die ersten Fluggäste. Etwas aufgeregt hole ich die schriftliche Bestätigung der Air China aus meinen Rucksack. Sie erlaubt uns insgesamt 160 Kg kostenfrei einzuchecken. Da Air China für jedes Kg Übergepäck 55,- Euro verlangt wären das bei 100 Kg Übergepäck 5.500,- Euro. Ein Vermögen, welches wir unmöglich bezahlen können. Vor einigen Wochen hatte ich den Stationsmanager der Air China angerufen und um Hilfe gebeten. „Schreiben sie mir was sie genau brauchen“, hatte er gesagt. Daraufhin schrieb ich eine Bewerbung in der ich auch unser Expeditionsvorhaben schilderte. Es dauert eine Weile und siehe da, ich bekam eine positive Antwort. Tanja und ich freuten uns wie die kleinen Kinder. Welche eine fantastische Unterstützung einer Airline die nicht mal eine Gegenleistung fordert! Tausend Dank an dieser Stelle.

Von den fünf Check-In-Schaltern waren mittlerweile bis auf unseren alle besetzt. „Hoffe nicht, dass wir uns jetzt mit dem gesamten Gepäck ans Ende eine der langen Menschenschlangen stellen müssen“, meint Tanja als auch schon eine Bodenstewardess kommt und uns freundlich heranwinkt. „Im Computer sind nur 20 Kg Übergepäck pro Person angegeben“, sagt die Frau. Ich reiche Ihr daraufhin die schriftliche Bestätigung. „Das muss ich prüfen“, meint sie freundlich und geht zu einem der anderen Schalter, um eine Chinesin zu fragen. Tanja und ich sind etwas nervös. Was ist wenn dieses Schreiben auf einmal nicht mehr gilt? „Wenn die sich jetzt an die 20 Kg im Computer halten müssen haben wir ohne Handgepäck noch immer 80 Kg Übergepäck“, sage ich und beginne die Summe im Kopf zu überschlagen. „Kein Problem“, sagt die Dame als sie sich wenig später wieder an ihren Tisch setzt. Uns fällt ein Stein vom Herzen.

„Was? Ein Jahr in die Mongolei? Oh, sie sind wirklich zu beneiden“, äußert sich die sympathische Frau als wir uns während des Gepäckeincheckens angeregt unterhalten. Als ich ihr erzähle, dass wir vorhaben zu den letzten Rentiernomaden zu reiten, um mit ihnen einen Winter zu verbringen, hält sie kurz mit ihrer Arbeit inne und sieht mir in die Augen. „Wir möchten über ihre Kultur, über ihre Riten, Bräuche und Schamanismus berichten bevor es diesen Volksstamm nicht mehr gibt. Vielleicht können wir mit unserer Arbeit dazu beitragen ihnen zu helfen. Das wäre unser größtes Ziel“, erkläre ich, worauf die Frau so berührt ist, dass sie Tränen in den Augen hat.

Nachdem wir ohne Schwierigkeiten unser gesamtes Gepäck eingecheckt haben verabschieden wir uns von der Stewardess. Dann umarmen wir Pfleidi und bedanken uns bei ihm für seine Hilfe. „Ich wünsche euch eine gute Reise“, sagt der angehende Papa.

Die weitere Reise verläuft ohne jeglichen Zwischenfälle. Am Sicherheits-Chek und im Warteraum nimmt keiner Notiz von unserem umfangreichen Handgepäck. Es gibt nicht mal ein Messgestell für die zulässige Größe und Gewicht des Handgepäcks. Guter Dinge und sehr erleichtert insgesamt 230 Kg Ausrüstung mitnehmen zu dürfen, sitzen wir wenig später in der Maschine und werfen für lange Zeit einen letzten Blick auf unsere Heimat. Dann nehmen uns Wolken die Sicht. Erschöpft von den wochenlangen Vorbereitungen schlafen wir sofort ein.

Nach einer kurzen Zwischenlandung in Peking landen wir um ca. 10:00 Uhr in Ulan Bator. Tanja findet eine Lücke zwischen den aus der Maschine strömenden Menschen und verschwindet aus meinem Blickfeld. Als Letzter schaffe ich es endlich mit den vielen Taschen das Flugzeug zu verlassen. „Ah da bist du ja“, freue ich mich Tanja am Ende eines langen Ganges zu sehen. „Hast du alles?“, fragt sie. „Klar“, antworte ich und zähle meine drei Kamerataschen und den Rucksack. „Oh Gott! Nein! Ich habe meinen Laptop vergessen!“, rufe ich entsetzt und stürme wieder in das Flugzeug. Drinnen laufe ich die Sitzreihen ab und als ich unseren Platz erreicht habe gähnt mich ein leeres Gepäckfach an. Der Schreck fährt mir derart tief in die Glieder dass ich augenblicklich zu schwitzen beginne. Jetzt hat mir einer meinen Laptop geklaut, denke ich und kann es nicht fassen. In Sekunden schießen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Was war es für eine immense Arbeit die passende Software darauf zu installieren und vor allem extra für die Live-Berichterstattung zu programmieren. Abgesehen davon, dass der Computer uns von einem Sponsor nur leihweise zu Verfügung gestellt wurde und nicht mal gehört. Verzweifelt laufe ich eine Sitzreihe weiter hinter, um in das Gepäckfach dort zu sehen. Nichts. Mein Blick fällt nach unten auf den Sitz und siehe da, da liegt die Laptoptasche verweist und alleine. Tanja muss die Tasche aus dem Gepäckfach geholt haben, um sie für mich auf den Sitz zu legen. Erleichterung durchströmt meinen Körper. Ich schnappe mir das edle Teil und eile wieder zu Tanja. „Ist mir noch nie passiert, dass ich was im Flugzeug vergessen habe“, sage ich. „Hast es ja rechtzeitig bemerkt“, antwortet sie.

Wir laufen zur Gepäckausgabe und hoffen, dass die sechs Seesäcke und die Zargesbox auch wirklich angekommen sind. Nicht auszudenken wenn einer von ihnen abhanden gekommen ist oder wenn der Zoll einen der Säcke oder mehrer herausgezogen hat um den Inhalt zu prüfen. Nicht das wir illegale Sachen dabei haben aber wir führen Lebensmittel, Werkzeug, Sättel usw. ein. Viele Dinge die beim Durchleuchten anders aussehen als durchschnittliches Reisegepäck. Vor der Passkontrolle melden wir uns wie in Deutschland angeraten bei der Einreisebehörde. „Mit diesem Visum müssen sie sich innerhalb von sieben Tagen bei der Einreisebehörde in Ulan Bator melden“, sagt die Beamtin unsere Visa eingehend prüfend. Dann bekommen wir einen Stempel und sind erstmal in der Mongolei.

„Ich sehe schon die ersten Säcke!“, rufe ich erfreut als mein Blick auf das Förderband fällt. „Alles da“, strahlt Tanja. Wir organisieren zwei große Gepäckwägen und laufen durch den Zoll. „Was haben sie denn alles dabei?“, möchte ein Zollbeamter wissen. „Expeditionsausrüstung wie Sättel, Zelte, Schlafsäcke usw. Alles um in ihrem Land Sommer und Winter zu überleben“, erkläre ich. „Na dann viel Glück“, antwortet er lächelnd und winkt uns durch ohne einen weiteren Blick in die Seesäcke zu werfen. Kaum treten wir ins Freie winkt uns Ganbold entgegen. Ganbold hat uns bei der letzten Mongoleireise viel geholfen. Er war es der uns vom Stadtrand von Ulan Bator mit seinem Jeep abgeholt hat als wir dort mit unseren Fahrrädern nach einer langen und spannenden Reise völlig ausgefroren ankamen. Er hatte uns auch die Wohnung seiner Nichte besorgt, in der wir unsere Fahrradexpedition, die uns 15.000 Km von Deutschland bis in die Mongolei führte, auflösen konnten, er half uns bei der Beschaffung verschiedener großer Kartons die wir für unsere Fahrräder benötigten und vieles mehr.

Jetzt steht er da und ist uns so vertraut als wäre keine Zeit vergangen. Wir hatten eigentlich nicht damit gerechnet abgeholt zu werden obwohl wir Ganbolds deutschen Freunden, Gertrud und Günter noch kurz vor Abreise auf die Mailbox gesprochen hatten und darum baten Ganbold eventuell über unsere Ankunft zu informieren. Und siehe da, es hat geklappt. Jetzt müssen wir uns mit keinem Taxifahrer herumärgern, um unser Hab und Gut nach U.B. zu bringen.

Verkehr wie in Kairo

„Ihr habt aber viel Gepäck“, sagt Ganbold lachend und führt uns zu seinem Jeep den wir bis unters Dach voll laden
Augenblicke später befinden wir uns auf der Hauptstraße in Richtung Zentrum. Wir können es kaum glauben wieder hier zu sein. Mittlerweile zum dritten Mal. Während unserer ersten Mongoleiexpedition im Jahre 1996 sind wir bereits 1.600 Km durch das Hochland geritten und haben geradezu unglaubliche Abenteuer erlebt. Damals wurde ich auf den Volksstamm der Zataan aufmerksam. Ein kleines Nomadenvolk, welches noch heute mit Rentieren lebt und diese als Lasten und Reittiere einsetzt. Seitdem hat mich die Idee nicht mehr losgelassen einmal in meinem Leben einen Winter mit ihnen zu verbringen. Nachdenklich sehe ich aus dem Fenster auf den wilden Verkehr. 1996 gab es hier kaum Autos, sie waren eher selten und man konnte getrost über die Straße schlendern. Heute ist der Verkehr bald mit dem in Kairo vergleichbar. Zwei Spuren werden kurzerhand zu vier Spuren gemacht, vier zu acht. Die Autofahrer rasen und drängeln, hupen und nehmen keine Rücksicht auf andere. Als Fußgänger hat man ganz schlechte Karten. Sie werden regelrecht ignoriert. Wenn man die Straße queren möchte muss man alle Lichter anhaben um nicht einfach überfahren zu werden. „Tüüüühhht! Tüüüühhht! Tüüüühhht!“ Hupt es hinter uns wie irre. Ganbold hat vor einer roten Ampel angehalten. Das scheint dem Fahrer hinter uns zu ärgern. Ganbold schimpft lauthals aus dem Fahrerfenster und streckt dazu die Faust, mit dem kleinen Finger nach oben gerichtet, nach außen. Die Mongolen nutzen dieses Zeichen wie wir den Mittelfinger. „Tüüüühhht! Tüüüühhht! Tüüüühhht!“, ist die laute Antwort. Als es grün wird fahren wir weiter. Plötzlich überholt uns der aggressive Huper, fährt dicht an unsere Seite, brüllt aus dem Fenster was das Zeug hält und wirft eine brennende Zigarette auf unseren Wagen. Ganbold reagiert ebenfalls mit Rufen und Schimpfen. Der Fahrer schneidet uns derart, das Ganbold einen Unfall nur durch heftiges Bremsen umgehen kann. Dann verschwindet der fette und teure Jeep vor uns im Verkehrsgewühl.

Ganbold nimmt den Zwischenfall gelassen, zumindest wirkt er so auf uns. Wenig später parken wir vor der Wohnung seiner Nichte. Via Email haben wir mit ihr vereinbart, dass die Unterkunft für die Zeit unseres Aufenthalts frei ist und was sie kosten soll. „Das nenne ich eine gute Organisation“, lobe ich uns, denn mit all dem Gepäck in ein teures Hotelzimmer einzuchecken wäre unmöglich. Schnaufend schaffen wir die 230 Kg schwere Ausrüstung in den fünften Stock. Als die Tür aufgeht fühlen wir uns beinahe so als wären wir Zuhause.

Bevor Ganbold geht sprechen wir noch ein wenig über die Situation in der Mongolei, darüber ob bei ihm schon Pakete aus Deutschland angekommen sind, über den Kauf von Pferden und wie wichtig ein Hund für unsere Expedition sein wird. „Bisher ist erst ein Paket angekommen.“ „Hoffe es hat keinen Zoll gekostete?“, frage ich. „Doch, doch. 90.000 Tugrik“, (53,- Euro) sagt er. Da die beiliegende Rechnung von unserem Sponsor Rapunzel auf 120,- Euro ausgestellt ist und in der Mongolei 15% Einfuhrsteuer verlangt wird und das eigentlich nur wenn die Pakete mit einer Spedition und nicht mit DHL geschickt werden, wundert uns der Preis ein wenig. „Ja mittlerweile verlangen sie für alles Zoll. Früher war das noch anders aber heute weiß die Regierung wie sie Geld machen kann“, erklärt Ganbold. „Was wollt ihr eigentlich für einen Hund?“, möchte er wissen. „Einen der gut auf unsere Pferde aufpassen kann“, antworte ich weil ich nicht weiß welche Hunde in diesem Land für so einen Job gut geeignet sind. „Da habt ihr Recht. Pferde werden gerne gestohlen. Am besten wäre ein Husky. Das sind tolle Hunde. Hier in U.B. viel zu teuer. Früher war das anders. Keiner hatte sich für Huskys interessiert aber heute ist der Hund in Mode gekommen. Wenn ihr nach der Reise nicht wisst wohin mit euren Hund nehme ich ihn gerne“, bietet er an. „Oh, das klingt gut. Wenn wir ihn nicht mit nachhause nehmen können ist es gut zu wissen wo unser zukünftiger Hund ein gutes Zuhause findet“, antwortet Tanja. Unser Gespräch dreht sich noch ein wenig um die vom aussterben bedrohten Rothirsche, Przewalski-Urwildpferde, und Schneeleoparden. „Sogar das Murmeltier ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Die Menschen jagen einfach viel zu viel und halten sich nicht an die Verbote“, erklärt Ganbold.

„Wenn ein weiters Paket kommt lass ich es euch wissen“, sagt Ganbold wenig später. Ich gebe ihm die 90.000 Tugrik und noch 30.000 (18,- Euro) für die Fahrt. „Vielen Dank für alles“, sagen wir und verabschieden uns.

Wir nutzen den Nachmittag um einen Chip für unsere Handys zu besorgen und uns mit Lebensmittel zu versorgen. Dann gehen wir wieder in die Wohnung und packen noch ein wenig unsere Ausrüstung aus. Da wir die letzten Tage nur sehr wenig geschlafen haben gehen wir um 10:00 Uhr, 16:00 Uhr deutsche Zeit, ins Bett und fallen in sekundenschnelle in einen Tiefschlaf.