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Gebrochenes Tabu, Wölfe und wie man auf einem Rentier reitet

Mongolei/Tuwa Camp — 07.01.2012 - 08.01.2012

Die Ruhe in der Taiga ist unbeschreiblich schön. Wenn ich morgens in den Wald laufe halte ich inne und lausche. Es ist nichts zu hören. Kein Windhauch bewegt die vielen Lärchen. Alles scheint in der klaren, kalten Luft erstarrt. Die hellen Sonnenstrahlen werden vom Schnee reflektiert. Unzählige Rentierspuren sind darin zu erkennen. Wie jeden Morgen haben sie die Tuwa von ihren Bäumen gebunden und in den Wald getrieben. So können sie tagsüber frei herumlaufen und sich ihre Bäuche mit ihrer Leibspeise, den Rentierflechten, voll schlagen. Ich muss die Augen zusammenkneifen, um in den azurblauen Himmel zu blicken. Bei genauem Hinhören vernehme ich ein leichtes aber deutliches Rauschen. Es ist nichts anderes als mein eigenes Blut welches mein Herz durch den Körper pumpt. Zumindest glaube ich dass es so ist, denn dieses kaum wahrnehmbare Rauschen ist definitiv in meinem Körper und nicht außerhalb zu vernehmen. Absolute Stille also. Nicht mal die länglichen Wolken, die in großen Höhen durch kondensierten Wasserdampf aus den Abgasen von Flugzeugtriebwerken entstehen, sind zu entdecken, weswegen wir hier auch nicht dem weltweit immer umfangreicher werdenden Lärm des Luftverkehrs ausgesetzt sind. Ich stehe da, genieße die Kälte, die Klarheit, die Reinheit und die Makellosigkeit einer von Menschen kaum beeinträchtigten Natur die für einen Europäer nur unter großem Aufwand zu erreichen ist. Plötzlich reißt mich eine flinke Bewegung zwischen dem Geäst aus meiner inneren Ruhe. Ich wende meinen Kopf, um dem Huschen mit meinen Blicken zu folgen. Nichts. Alles ruhig und erstarrt. Ich atme ruhig durch und fixiere das dichte Geäst. Da, da ist es wieder. Ein schwarzer Streifen. Als ich die Krähe erkenne die sich nun mit einem lauten Krächzen auf einer anderen Lärche niederlässt muss ich schmunzeln und trete den Rückweg zur Jurte an.

Den Vormittag nutze ich dafür, ein kaputtes Solarpanel, welches mir Ultsan geliehen hat, zu reparieren. Schnell entdecke ich einen Wackelkontakt eines Kabels. Mit meinem Gaslötkolben schaffe ich eine saubere Verbindung und stelle das zusätzliche Solarpanel an unsere Jurtenwand. Da wir inzwischen mit unserer Energiebox vier Batterien besitzen aber nur drei Solarpanel, kommt mir die Leihgabe von Ultsan sehr gelegen. Durch die vielen Erlebnisse, die ich jeden Tag niederschreibe, der Aktualisierung unserer Webseite und faceboo und Tanjas Übersetzungsarbeit unserer Texte ins Englische, benötigen wir viel Energie. Wegen dem kurzen und niedrigen Sonnenstand ist uns jedes zusätzliche Solarpanel recht. Vor allem wenn zwischendurch die Sonne tagelang hinter dichten Schneewolken versteckt bleibt.

„Sieht gut aus“, freue ich mich mit meinem kleinen Messgerät die eingehende Spannung des neuen Panels prüfend. Jetzt schließe ich es an einem Laderegler an den ich vor einem halben Jahr in Ulan Bator als Ersatz gekauft habe.

Mogi bricht ein Tabu

Mogi sieht mir bei der Arbeit aufmerksam zu. Da wir ihn ab und an für kurze Zeit in die Jurte lassen liegt er nun auf dem Boden und beobachtet neugierig jede Bewegung. „Siehst schlimm aus“, meine ich seine Nase untersuchend, die wegen einem Hundebiss am Tag der Abreise von Tsagaan Nuur ins Tuwa-Camp bis zur Unkenntlichkeit aufgeschwollen ist. „Er sieht aus wie der Alf“, meint Tanja. „Alf?“, frage ich. „Na du kennst doch die Komikfigur aus den Staaten?“ „Ach du meinst den Alf der gerne Katzen frisst und sie am liebsten zwischen zwei Weißbrotscheiben toasten würde?“ „Genau den meine ich.“ „Stimmt, der hat auch so eine dicke Nase“, bestätige ich herzhaft lachend. „Du bist schon ein schlimmer Racker“, sage ich ihn streichelnd. Plötzlich geht die Jurtentür auf. Die Schamanin Saintsetseg kommt zum Kaffeebesuch. Mogi nutzt die Gelegenheit und schlüpft ins Freie. Prompt zu diesem Zeitpunkt werden die Rentiere ins Camp getrieben. Tanja und ich springen wie von der Tarantel gestochen auf und rasen Mogi hinterher. Sollte er eines der Rentiere beißen brächte er unseren Aufenthalt hier in große Schwierigkeiten. Verfolgt von den vielen Jagdhunden rast
Mogi wie ein Jet durchs Tuwa-Camp. Mit einem kurzen Urinstrahl nimmt er umgehend Tipi sechs, sieben und die zwei Blockhäuser in seinen Besitzt. Der Hundemeute passt das gar nicht. Einige von ihnen setzen unvermittelt zum Gegenmarkieren an, nur um Augenblicke später die Verfolgung des Eindringlings wieder aufzunehmen. Zu unserer Erleichterung lässt Mogi die Rentiere links liegen und setzt seinen Erkundigungsgang durchs Camp fort. Seinen Hundekollegen geht offensichtlich die arrogante besitzergreifende Art des Fremdlings zu weit und greifen ihn blitzartig an. Mogi, der im Gassenkampf von Tsagaan Nuur viel Erfahrung sammeln konnte, setzt sich zur wehr und beißt unter lauten Gekläffe und Gejaule zurück. Die Fetzen fliegen regelrecht. Mit einem Stock bewaffnet kommt Tsaya Mogi zu Hilfe geeilt. Auch mein Stock ist bereit in das Knäuel zu schlagen um unseren Hund zu retten. Jedoch trau ich mich nicht damit einen der Hausherren zu erwischen. Wer weiß wie die Menschen hier darauf reagieren? Das Holz von Tsaya fährt ein paar Mal in die sich streitende Felle worauf die Hunde sich kurz trennen. Mogi blutet erneut an seiner dicken Nase, scheint sich aber nichts daraus zu machen und checkt die Gegend weiter ab. Es dauert nicht lange und Mogi hängt wieder an seiner Kette. Ein Jammer. Jetzt befinden wir uns hier mitten in der Wildnis und trotzdem darf Mogi nicht frei herumlaufen.

Später gewöhnen sich die Hunde aneinander. Mogi hat sich als ihr Chef herangekämpft und er bleibt unangetastet. Wir freuen uns über seine errungene Freiheit und lassen ihn von Zeit zu Zeit von der Kette. Leider pisst er völlig ungeniert an Monkoos Schneesack, den sie kurz vor Tsayas Blockhaus abgestellt hat, um etwas zu holen. Nun hat Mogi ein wirkliches Problem. Die Tuwafrauen beschweren sich das Mogi gegen die Holzhaufen pinkelt. Da Herdfeuer in der Mongolei heilig ist bricht er damit ein Tabu. Die Hunde der Taiga werden von klein an trainiert nicht gegen Holzvorräte zu urinieren. Ehrlich gesagt habe ich in einem Wald voller Holz keine Ahnung wie wir Mogi abgewöhnen sollen Holzhaufen zu markieren. Es ist zum Haare raufen. Als Städter hat er nie gelernt Schafe und Ziegen nicht zu jagen und zu beißen. Daraufhin musste er ständig an der Leine neben den Pferden laufen und fristete seine freie Zeit an der Kette in den jeweiligen Camps. Bei Ayush legte er sich mit dem Hausherren Jack an, verlor um Haaresbreite sein Auge und als die beiden einigermaßen miteinander klar kamen zogen wir zu den Tuwa. Ja und hier geht alles klar. Selbst Rentiere lässt er in Ruhe. Niemals hätten wir gedacht dass Holzhaufenanpissen ein Tabu ist und er deswegen wieder zum Kettenhund verdonnert wird.

Grippewelle

Seit dem Neujahr leiden immer mehr Bewohner des Camps unter einer starken Erkältung. Tsaya liegt sogar für zwei Tage im Bett. Sie hustet furchtbar und hat Fieber. Wegen ihrer schlimmen Todgeburt vor ein paar Monaten ist ihr Immunsystem im Keller, wahrscheinlich der Grund warum es sie besonders schlimm erwischt. Am übelsten wird das Baby Undraamaa von dem Virus heimgesucht. Die Eltern Saina und Hadaa sind besorgt weswegen sie dem Krankenhaus von Tsagaan Nuur einen Notfall melden. Zum Glück kommt umgehend ein russischer Sanitätsjeep, um die Kleine abzuholen. Tage danach erfahren wir von einer landesweiten Grippewelle und davon, dass das Krankenhaus von Tsagan Nuur völlig überfüllt und der Impfstoff ausgegangen ist. Tsaya erzählt in diesem Zusammenhang von Ultsans Vater der erst vor einem Jahr hier im Camp gestorben ist weil keine Hilfe kam. „Wir glauben er hatte einen Herzinfarkt. Wir riefen sofort das Krankenhaus von Tsagaan Nuur an aber sie konnten keinen Krankenwagen schicken. So mussten wir mit ansehen wie er gestorben ist. Es ist also ein Segen dass heute der Sanitätswagen gekommen ist um Undraamaa ins Krankenhaus zu bringen“, hören wir und hoffen selbst nie einen Notfall hier draußen erleben zu müssen.

Auch Tanja und ich werden von der heftigsten Erkältung seit Jahren heimgesucht. Zuhause kann man sich ins Bett legen und so eine Krankheit auskurieren. In der Wildnis jedoch geht das Holzhaken, Schneeholen, Feuermachen, Kochen usw. weiter. Die Natur kennt in diesem Fall kein Erbarmen. Das Einzige was wir tun können ist alles noch langsamer angehen zu lassen als vorher.

Wölfe

In der Dämmerung zerreißt ein Schuss die Stille. Alle Tuwa rennen aus ihren Tipis. „Was ist los?“, fragt Tanja in die Aufregung. Ovogdorj kommt angerannt und berichtet von einem Wolf der um seine Rentiere herumschlich. Er hat auf ihn geschossen und ihn verfehlt. Wenn man bedenkt, dass eine Patrone 2.500 Tugrik, (1,43 €) also einen halben Tageslohn kostet, ist das ein teures Danebenschießen.

Plötzlich kommen mehrere Rentiere ins Lager gerannt. Die Männer satteln daraufhin umgehend einige Reittiere und verlassen das Camp. „Heute schleichen die Wölfe herum. Unsere Rentiere haben Schutz vor ihnen gesucht und sind deswegen ins Lager gekommen. Die Männer reiten nun in die Taiga. Sie hoffen die Raubtiere von unseren Rentieren fernhalten zu können“, erklärt Tsaya.

Es ist bereits stockdunkel als die Männer wiederkommen. „Habt ihr Wölfe gesehen?“, frage ich Ultsan. „Ügüj“, („Nein“) antwortet er. „Wölfe bekommen wir nahezu nie zu Gesicht. Sie sind zu intelligent. Wenn sie unsere Rentiere angreifen dann meist nur in der Nacht“, erklärt er. „Mich wundert es dass sie Rentiere überhaupt erwischen. Die sind doch irre schnell?“, frage ich. „Stimmt, sie sind schneller und ausdauernder als Wölfe aber leider nicht gerade besonders intelligent. Sie flüchten eine Weile und bleiben dann stehen um zu fressen. Sie haben ihren Todfeind rasch vergessen. Vielleicht erkennen sie auch nicht den Unterschied zwischen Wölfen und unseren Hunden die friedlich neben ihnen liegen und sich nichts aus Rentieren machen? Die schlauen Wölfe wissen das natürlich ganz genau und warten auf eine passende Gelegenheit. Es kommt sogar vor das ein Wolfsrudel ein Rentier reißt und während sie es auffressen stehen ihre Kollegen daneben und schauen zu oder fressen ihre Rentierflechten“, erklärt er.

Herausforderung Rentierreiten

Als unsere beiden Nachbarn abends wieder in unserer Jurte sitzen, um ihren Kaffee zu trinken und Schokolade oder Kekse zu essen, klingelt das Mobiltelefon von Tanja. Es ist Bilgee. Wir erfahren dass seine Verletzung, die er sich vor Wochen mit seiner Motorsäge zugezogen hat, schlimmer ist als ursprünglich gedacht und hoffen das sie ihn nicht darin hintern wird mit uns im Frühsommer die Pferdereise fortzusetzen.

„Ich werde bald für längere Zeit zur Jagd gehen“, erzählt Ultsan nach dem Telefonat. „Mit Rentieren?“, frage ich. „Aber ja, wir reiten immer mit unseren Rentieren zur Jagd“, antwortet er. „Bitte ihn doch dich mitzunehmen“, sagt Tanja meine leuchtenden Augen sehend. „Wie schwer bist du?“, fragt Ultsan. „Im Augenblick dürfte ich kein Gramm Fett auf den Rippen haben. Denke so um die 77 Kilogramm“, antworte ich. „Das ist für ein Rentier auf einer längeren Strecke recht schwer“, sagt er freundlich lachend. „Aber es nicht das Gewicht alleine sondern eher deine Größe. Wenn du auf einem Rentier sitzt würden deine Füße wahrscheinlich auf dem Boden schleifen. Das Reiten auf einem Rentier ist mit dem Reiten auf einem Pferd nicht zu vergleichen und für Ungeübte eine echte Herausforderung. Man bewegt sich kaum beim Reiten sondern balanciert seinen Körper. Umso größer du bist desto schwieriger ist das. Abgesehen davon friert der Reiter sehr schnell auf dem Rücken der Tiere da man sich nicht wie auf einem Pferd bewegen kann. Erfrierungen sind dadurch ein Problem. Dazu kommen noch die sensiblen Rückräder der Rentiere. Wenn man sie falsch reitet können sie brechen oder sich verletzen. Noch dazu kommt die Geschwindigkeit und Wendigkeit eines Jagdtrupps. Wir reiten mit unseren Tieren über steile Pässe, an Abgründen vorbei. Es geht zwischen den Felsen und Wäldern hindurch. Wir sind dabei flink und geschickt. Auf der Jagd müssen wir so große Strecken zurücklegen. Jeder von uns muss sich auf sich selbst verlassen obwohl wir natürlich immer in der Gruppe bleiben. Aber alle haben den gleichen Erfahrungsstand“, erklärt Ultsan, worauf mir klar wird das ich den Jägern eher eine Last als eine Bereicherung wäre.

Frühzeitiger Verlust der Seekraft durch billige Brillen

„Hm, verstehe. Ich denke im Winter ist die Jagd besonders schwierig. Wird es im Frühjahr leichter für euch?“, möchte ich wissen. „Aber ja. Allerdings besitzt jede Jahreszeit ihre eigene Herausforderung. Im Frühjahr wachen die Bären aus ihrem Winterschlaf auf. Sie sind gerade zu dieser Jahreszeit immer eine gewisse Bedrohung. Aber nicht nur die Bären sondern auch die Sonne setzt uns zu“, erzählt Ultsan. „Die Sonne?“ „Ja. Ihre Strahlen sind im Frühling besonders kräftig. Sie verbrennt uns die Haut. Hauptsächlich wenn sie vom Schnee reflektiert werden. Das größte Problem sind dabei unsere Augen. Wir schützen sie zwar mit billigen chinesischen Sonnenbrillen aber ich habe das Gefühl das unsere Augen dadurch noch mehr geschädigt werden als früher. Mein Vater hat sich vor der Schneeblindheit geschützt indem er den Boden von Bierflaschen auf seine Augen gelegt hat.“ „Du meinst die Männer haben damals den Flaschenboden vor die Augen gespannt?“, sage ich verwundert. „Ja.“ „Aber dann haben sie doch kaum etwas gesehen?“ „Stimmt. Zum Reiten hat es allerdings ausgereicht. Wenn sie auf Wild schossen mussten sie ihre Behelfsbrillen abnehmen.“ „Verstehe. Ich kann mir auch denken warum euch die billigen Brillen nicht schützen. Sie gaukeln euch den wichtigen UV-Schutz nur vor. Das ist extrem gefährlich denn dieses billige Zeug lässt die gefährliche Strahlung komplett durch. Sie besitzen nicht den geringsten Schutz. Es wäre sogar besser sie nicht zu tragen. Dann würdet ihr eure Augen zusammenkneifen. Dadurch kämen weniger UV-Strahlen an die Pupillen als mit einer dunklen Brille die alles durchlässt“, versuche ich zu erklären. „Könnte sein. Wenn wir von einem längeren Jagdtrip zurückkommen hat nahezu jeder entzündete Augen. Tso muss Brillen mit neun Dioptrien tragen, um noch etwas zu sehen.“ „Neun Dioptrien? Dann ist er fast blind? Wie kann er da noch auf die Jagd gehen?“, frage ich erschrocken. „Er kommt irgendwie zurecht. Er kennt sein Gewehr und weiß wie er es vorhalten muss, um die beute zu treffen. Sein Problem ist allerdings das er keine passende Brille besitzt. Er nimmt was er irgendwie irgendwoher bekommt“, erklärt Ultsan. „Na davon werden seine Augen sicherlich nicht besser. Meinst du er hat seine Seekraft durch häufige Schneeblindheit verloren?“ „Wer weiß. Kann schon sein. Ab dem dreißigsten Lebensjahr haben fast alle Tuwa Probleme mit ihren Augen.“ „Oh man, ihr braucht dringend richtige Brillen. Das Scheißzeug was ihr euch da auf die Augen setzt kann nicht gut sein. Mit guten Brillen würde das sicherlich nicht passieren“, überlege ich laut. „Hm, kann schon sein. Aber wir können uns keine besseren Brillen leisten. Dafür haben wir kein Geld“, antwortet er nachdenklich.

„Womit zündest du eigentlich dein Feuer morgens an?“, wechselt er dann das Thema. „Unser gesamter Nahrungsvorrat ist in Kartons verpackt. Sobald wir einen aufgebraucht haben zerreiße ich ihn in kleine Stücke, lege diese in den Ofen und streue Rinde und kleine Äste darüber die beim Holzhaken übrig bleiben“, antworte ich. „Kommt ich zeige euch welche Äste der Bäume sich besonders gut zum Anzünden eigenen. Im Falle sollte euch mal das Anzündmaterial ausgehen“, bietet er an. „Gerne sagen Tanja und ich und folgen ihm in die Nacht und Wald.

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