Banner_166 Banner_139 Banner_58 Banner_140 Banner_100 Banner_10 Banner_198 Banner_154 Banner_228 Banner_148 Banner_83 Banner_161 Banner_37 Banner_19 Banner_139 Banner_21 Banner_81 Banner_102 Banner_27 Banner_39 Banner_92 Banner_162 Banner_126 Banner_72 Banner_70 Banner_225 Banner_136 Banner_194 Banner_143 Banner_163 Banner_6 Banner_117 Banner_82 Banner_138 Banner_229 Banner_104 Banner_112 Banner_118 Banner_138 Banner_223 Banner_117 Banner_33 Banner_205 Banner_196 Banner_11 Banner_17 Banner_174 Banner_11

Zurück Weiter

Die Zeit in Bilgees Jurtencamp geht zu Ende

Mongolei/Bilgee Camp — 27.08.2011 - 29.08.2011

Ich habe es mir gerade in der kleine Jurte bequem gemacht, um unsere erlebten Geschichten festzuhalten, als Bilgee hereinkommt und mich darum bittet die Solarpannel vom Jurtendach zu nehmen und auf seiner Jurte zu befestigen. „Die kleine Jurte wird jetzt abgebaut“, sagt er. „Sind Tovuus Ferien vorbei?“, frage ich. „Ja“, antwortet Bilgee. Wir sind also gezwungen unser gesamtes Hab und Gut wieder zu dem Pferdewagen umzuziehen. Wir nutzen die Gelegenheit um eine Konstruktion zu bauen die Solarpanels am Pferdewagen zu befestigen und dort zu testen. Während Ulzii noch einige Riemen am Dach des Wagens festnäht sitze ich unter einer am Wagen befestigten Plane um dort zu schreiben. Ich teste also den Schreibplatz für die Zeit der Reise. Schon wenig später bläst der kalte Wind recht unangenehm unter die Plane, so dass ich mich in die große Jurte von Bilgee zurückziehe.

Am Abend verabschieden sich Baatar, Tovuu, Orgio und Sarnai von uns. Der kleine Orgio streckt sich zu mir hoch, um mir einen Kuss auf die Backe zu geben. Ich bin verwundert, da ich mich wegen meiner dauerhaften Beschäftigung nur wenig um ihn kümmern konnte.

Bilgee nutzt den Nachmittag um Brot zu backen.

Weil ich am Abend von Bilgees leckerer Suppe mit Ziegenfleisch, Karotten, Kartoffeln, Reis und frischem Brot viel zu viel gegessen habe, liege ich völlig überfressen im Zelt. „Warum isst du auch immer soviel?“, fragt Tanja etwas mitleidig. „Kann mich einfach nicht beherrschen“, antworte ich. Grelle Blitze zucken am Himmel und werfen ihr gleißendes Licht durch die Zeltbahn. Der ferne Donner nähert sich schnell bis wir glauben ein Ungeheuer wirft Felsbrocken von den Hügeln zu uns herab. Die Erde scheint zu beben und die Luft ist elektrisch geladen. Dann setzt sintflutartiger Regen ein. Das Prasseln auf die Zeltbahn klingt wie ein nicht enden wollender Trommelwirbel. „Ob das Zelt dicht bleibt?“, fragt Tanja. „Sollte kein Problem sein“, antworte ich die hellen Lichtzuckungen der Blitze beobachtenden. Mehrere Stunden dauert das Unwetter bis es sich mit einem leichten Dauerregen verabschiedet.

Die Live-Berichterstattung wird unterstützt durch die Firmen:
MAGE SOLAR
Gesat GmbH

Satellitentelefon Explorer 300 und das Durabook der Fa. Gesat sind die Stützsäulen der Übertragung aus der Steppe.