Bis an die Grenzen des Ichs
(1.000 Kilometer Fußmarsch durch die Wüste des Todes)
Zu den wunderbaren Erfolgen unserer "Großen Reise" zählt die Durchquerung der größten zusammenhängenden Sandwüste unserer Erde, der Wüste des Todes, auch Taklamakan genannt, in Westchina.
Hunderte von Städten sollen unter dem Sand begraben liegen, Einheimische bezeichnen sie als Geisterstädte. Über mehr als zwei Jahrtausende haben sich in den verfallenen Gebäuden Papierhandschriften und prächtige Wandmalereien erhalten. Einer unserer Höhepunkte dieser Reise war der Besuch der versunkenen Stadt Karadong.
1.000 Kilometer kämpften wir uns mit sieben Kamelen durch ein Meer von Sand. Ohne jegliche Versorgung von außen bezwangen wir die Wüste des Todes, von der man sagt, dass, wer sie betritt, nie wieder zurückkommt.
In naher Zukunft werde ich unter der Rubrik "Tagebücher Taklamakan" einen umfangreichen Auszug aus unserem 1998 publizierten Buch „Die große Reise an die Grenzen des Ichs“ veröffentlichen. Es werden ausführliche, spannende Geschichten sein, die bisher unveröffentlicht sind.