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Die Große Reise

Mutter Erde lebt
Aktuelle Expeditionsreise
Expeditionsreisen vor 1991
Bisherige Route
Ausrüstung TRANS-OST-EXPEDITION
Ausrüstung RED-EARTH-EXPEDITION

30 Jahre – die längste dokumentierte Expedition unserer Menschheitsgeschichte, das ist ihr Ziel. Seit 1991 widmen sich die Abenteurer, Filmemacher, Fotografen und Autoren Denis Katzer und seine Frau Tanja mittlerweile ihrem Lebensprojekt: „Die Große Reise“.
275.000 Kilometer haben die beiden auf dem Rücken von Kamelen, Pferden, Elefanten, zu Fuß oder mit landesüblichen Verkehrsmitteln bereits hinter sich gebracht. Es ist eine Reise zu Grenzen und über diese hinaus. Zu Grenzen der Länder, der Kontinente, der Völker und Kulturen – und zu den Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit, zu den Grenzen des eigenen Ichs.

Die Große Reise von Tanja und Denis Katzer erzählt von der vielleicht längsten dokumentierten Expedition der Menschheitsgeschichte. Sie erzählt von einem aufregenden Reiseleben zur Jahrtausendwende und von einem Unternehmen, das es in dieser Form seit Marco Polo nicht mehr gegeben hat. Sie beginnt 1991 in Deutschland und führt Denis und Tanja nach Österreich, Italien, mit der Fähre nach Griechenland und Ägypten. In Ägypten machen sie das erste Mal Bekanntschaft mit Kamelen und durchqueren mit ihnen die Wüste Sinai. Dann überqueren sie per Schiff den Golf von Aqabha nach Jordanien und setzen ihre Reise mit dem Bus durch Syrien, die Türkei und den Iran fort.

In einem Schmugglerzug – bis zum Dach mit Handelsgütern gefüllt – geht es über die Grenze nach Belutschistan, wo sie Kamele kaufen, mit denen sie dann durch Pakistan reiten. Die gefährliche Expedition führt sie am Indus entlang, dem Vater aller Flüsse, weiter an der afghanischen Grenze und durch Stammesgebiet bis nach Peshawar.

Um nach Indien zu gelangen, nutzen Denis und Tanja wieder den Zug. Indien, das Land der Gegensätze, bereisen sie eineinhalb Jahre lang auf einem alten indischen Motorrad, machen einen Abstecher nach Sri Lanka, um kurze Zeit später mit dem Schiff zu den Andamanen aufzubrechen.

Auf dieser Inselgruppe im Golf von Bengalen gelingt ihnen ein seltener Kontakt zu einem heute noch wie in der Steinzeit lebenden Stamm, der in einem militärischen Speergebiet lebt. Das Militär bekommt Wind von den zwei Abenteurern, die dann ihren Aufenthalt abbrechen und fliehen müssen. Wieder führt sie der Weg nach Pakistan, entlang der alten Seidenstraße bis nach Westchina. Dort stellen Denis und Tanja eine Expedition auf die Beine, um die Wüste des Todes, die Taklamakan, von Süd nach Nord ca. 1.000 km zu Fuß und mit Kamelen zu durchqueren.

Nach diesem riskanten Unternehmen soll es weiter nach Tibet gehen. Wegen der Reinkarnation des Panchen Lama sind die Grenzen allerdings geschlossen. Eingewickelt in Decken und Mäntel lassen sie sich in einer 36 Stunden langen Busfahrt von tibetischen Mönchen nach Lhasa schmuggeln. Mit dem Jeep überqueren sie das Dach der Welt, um nach Nepal zu gelangen, dessen Tiefland sie auf dem Rücken eines Elefanten erkunden. Danach fahren sie mit dem Zug durch China bis in die Mongolei. Das Land Tschingis Khans durchreiten sie 1.600 Kilometer von Ost nach West. Sie überleben dabei einen bewaffneten Überfall, sind den Härten einer gnadenlosen Natur ausgeliefert und erfahren im Gegenzug zu allen Strapazen eine unermessliche Gastfreundschaft.

Red Earth Expedition

(Die längste Kamelexpedition der australischen Geschichte)

Im Rahmen ihrer großen Reise durchquerten Tanja & Denis Katzer in den letzten vier Jahren die endlosen Weiten des australischen Outback. 7.000 Kilometer zu Fuß und mit eigenen Kamelen durchmaßen sie den Kontinent von Süd nach Nord und von der Westküste bis zur Ostküste. Es war eine gewagte Unternehmung, deren Ausgang von Beginn an ungewiss war. Ein Abenteuer der Superlative, eine Reise in das noch unbekannte Innere eines mystischen und geheimnisvollen Landes. Eine Expedition aus der Perspektive zweier sich liebender Menschen, die bewusst die Grenzen ihrer physischen und mentalen Leistungsfähigkeit überschreiten. Dabei gelingt es Denis und Tanja, ihren Lesern in unverfälschter, spannender und informativer Form ein Land näher zu bringen, das in seiner Schönheit und Größe für den Verstand kaum fassbar ist.

Denis Katzer: „Es war ein Marsch durch Himmel und Hölle, durch Höhen und Tiefen, bei dem wir manchmal glaubten, den nächsten Tag nicht mehr zu erleben. Es war aber auch eine Zeit, in der wir Eins wurden mit der roten Erde Australiens und mit Mutter Natur. Es war eine Zeit, die wir nicht missen möchten. Eine Zeit, in der die Ewigkeit greifbar wurde. Dieser nicht enden wollende Marsch bedeutete für unsere Psyche eine gewaltige Herausforderung. Es galt, jeden Augenblick neu zu erfahren. So erlebten wir eines der höchsten Gefühle, das Menschen auf dieser Erde gegeben ist. Es ist zugleich das größte Geschenk und das höchste Ziel und bedeutet für uns nichts anderes, als das Leben zu spüren und es mit jedem Atemzug zu inhalieren.“

Mit der Durchquerung der Wüste Sinai, dem wilden Pakistan, der Wüste des Todes in Westchina, der Gobi in der Mongolei und Australiens in allen Himmelsrichtungen legten die beiden knapp 12.000 Kilometer mit Kamelen zurück. Ein Weltrekord in der Geschichte menschlicher Expeditionen.

275.000 Kilometer haben Tanja und Denis seit 1991 zurückgelegt. In den nächsten 20 Jahren führt sie „Die Große Reise“ durch Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien, Moldawien, Ukraine, Russland, Sibirien, Mongolei, China, Burma, Laos, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Indonesien, Neuseeland und über die Weltmeere nach Südamerika.

Tanja und Denis geht es nicht nur um das Reisen, sondern auch darum, der westlichen Welt andere kulturelle und philosophische Werte und Anschauungen näher zu bringen.

Denis Katzer: „ Natürlich geht es auch um den Ausbruch aus einer Gesellschaft, die von Gesetzen, Regeln und Vorschriften bestimmt wird. Für uns ist es eine der Lebenswanderungen, in der die Suche nach dem eigenen Ich, nach den eigenen Wurzeln und dem bewussten Leben des Augenblicks eine wichtige Rolle spielt.“

Warum? Die Motivation.

Unsere Aufgabe ist es, dieses Leben zu leben wie wir es tun, um darüber berichten zu können, was es heißt, zu leben. Um darüber schreiben zu können, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wie wir zum Beispiel den in den Lungen brennenden Rauch von Buschfeuer inhalieren oder in der Nacht dem seltenen Heulen eines Dingos lauschen. Unsere Reise ist gewissermaßen ein Gegenpol zu einer Welt, die sich jeden Tag ein bisschen schneller überholt und dabei ins Stolpern geraten ist. Wir wollen ein Mosaiksteinchen dazu beitragen, sich zurück zu besinnen, wieder über sich selbst nachzudenken. Einen Gang langsamer zu schalten. Ziele zu haben, Ziele zu verwirklichen.

Was wir wollen: In einer orientierungslosen Welt eine Richtung gewinnen. Einen Traum leben. Einen Traum verwirklichen in einer Umgebung, die behauptet, das was wir machen, sei unmöglich. Unsere Reise will dazu beitragen, die Menschen daran zu erinnern, dass es neben der Arbeit, den vermeintlichen Verpflichtungen, dem Hinterherjagen nach Geld, dem gestressten Hecheln des Managers auch andere Dinge gibt, die es weitaus mehr Wert sind, gelebt zu werden. Unsere Reise ist eine große Reise, eine wichtige Reise für uns selbst. Es ist eine Selbstfindung, eine Selbsterfahrung, eine Erneuerung, eine Erforschung von Psyche, Seele und Körper, die wir offen, ungeschminkt und ehrlich vielen Menschen mitteilen. Wenn wir mit unserem Leben nur ein Bruchteil dazu beitragen können, den einen oder anderen positiven Gedankenanstoß zu geben, sehen wir eine Bestätigung unseres frei gewählten Expeditionslebens. Das ist jede Strapaze wert. Klar mag es die eine oder andere Meinung geben. Menschen die eine andere Sichtweise vertreten. Doch auch das ist gut, denn auf diese Weise bleibt unser Leben auf Erden immer interessant, vielseitig und abwechslungsreich.